ABAPéro

ABAPéro 2020

 

Jahresthema Denkmalpflege

Während heute der Schutz und der Erhalt von inventarisierten Baudenkmälern unbestritten ist, kann dies von erhaltenswerten und ortsbaulich interessanten Bauten nicht in jedem Fall gesagt werden.
Die von uns ausgewählten Objekte stellen Beispiele gelungener Renovationen und Umnutzungen dar. Gemeinsam ist ihnen, dass die Realisierung aufwändig war und zahlreiche bauliche, finanzielle und politische Herausforderungen zu meistern waren.
Im Februar besuchen wir den herrschaftlichen Gasthof Hotel Kreuz in Herzogenbuchsee, der erste alkoholfreie Gasthof des Kantons. Als geschütztes K-Objekt (Kantonales Objekt) wurde er in Zusammenarbeit mit der Kt. Denkmalpflege renoviert. Im März setzen wir uns mit einem weiteren historischen Bau und seiner Bauqualität am Beispiel der Friedenskirche auseinander. Die Kirche wurde in Kriegszeiten mit grosser Materialknappheit erstellt.
Im drauffolgenden Monat werden wir in Biel die Stiftung Mutter und Kind besuchen. Der 1970 erstellte modernistische Bau von Max Schluep wurde baulich auf die Nutzungsanforderungen der Stiftung abgestimmt und in einem rollenden Prozess renoviert.
Auf der Exkursion im Mai werden wir uns himmlischen Gefilden zuwenden und die renovierten und neu gebauten Kirchen von Jeanne Buche im Jura besichtigen.
Der Bund Schweizer Landschaftsarchitekten (BSLA) wird uns im Juni durch eine neu gestaltete Gartenanlage führen. Unser Interesse hat auch der neu renovierte «Wandelhof» in Gümmenen geweckt. Hier werden wir im August die Erfahrungen mit der Umnutzung des erhaltenswerten Bauernhauses und einem unkonventionellen Wohnprojektes kennenlernen.
Die Weiterbildung im Oktober ist dem Umgang mit der Energie bei Umbauten gewidmet. Es wird die Sanierung mit GEAK+Minergie+ECO vorgestellt und diskutiert.

ABAPéro 2019

 

Jahresthema Genossenschaften
Mit den Leitideen des Stadtentwicklungskonzeptes STEK 2016 wurden neulich städtebauliche Perspektiven zur Innenentwicklung und Stadterweiterung bekanntgemacht. Pro Jahr sollen 550 neue Wohnungen erstellt werden, neue Quartiere werden entwickelt und bestehende durch Verdichtung aufgewertet.
Wir sind der Auffassung, dass sich ABAP an den Diskussionen, um die neue urbane Wohnstrategie, beteiligen sollte. Die neue siedlungspolitische Dynamik nehmen wir zum Anlass, uns vertieft mit Genossenschaften und gemeinnützigem Wohnungsbau auseinanderzusetzen.
Zusammen mit frau+sia organisieren wir im Februar eine Gesprächsrunde mit erfahrenen Genossenschafterinnen und Kennern der bernischen Genossenschaftsszene. Wir erfahren Näheres über Betriebs- und Nutzungskonzepte, Voraussetzungen, Organisationstrukturen und Gründungsprozesse. Ein theoretischer Input zum Stellenwert der Genossenschaften in Städtebau und Wettbewerben ist für März geplant.
Im Jahresverlauf besuchen wir verschiedene Genossenschaftsmodelle und gewinnen Einblicke in unterschiedliche Leitbilder, in neue Wohn- und Lebensformen sowie Geschäftsstrategien.

Jahresprogramm PDF

30. Januar 2019
ABAP Veranstaltung Wettbewerbsausstellung Viererfeld
Bericht…

27. Februar 2019
Genossenschaften: mögliche Handlungsfelder für Planerinnen
Flyer PDF

27. März 2019
Erst die Hülle, dann der Inhalt? Wettbewerbe aus der Sicht von Genossenschaften
Flyer PDF / Bericht…

24. April 2019
StadtErle: Wohnbaugenossenschaft gedacht, geplant, gebaut
Flyer PDF / Bericht…

22. Mai 2019
Besichtigung Kalkbreite Zürich
Dicht, lebendig, urban:
 der Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite
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28. August 2019
Besichtigung b20 – Serviced Apartments in Bern Brünnen
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16. Oktober 2019
Fabrikgässli Biel – genossenschaftliche Wohnvielfalt
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ABAPéro 2018

 

Nachbarschaften und Initiativen
Drei von fünf ABAPéros führten uns – dem Jahresthema 2018 entsprechend – an Orte mit nachbarschaftlich genutzten Wohnumfeldern, Plätzen, Strassen- und Brachflächen, zu umgenutzten privaten und öffentlichen Gebäuden. Gemeinsam ist diesen Orten, dass sie durch initiative AnwohnerInnen oder BesitzerInnen mit vielen Ideen geplant und erfolgreich umgesetzt wurden.
Am Beispiel der Alten Feuerwehr Viktoria haben wir das hart mit der Nachbarschaft ausgehandelte Nebeneinander von Handwerksbetrieben, Kunstschaffenden, Asylsuchenden und Beizern erfahren.
Der Spaziergang im Mattenhofquartier führte uns zu ausgewählten Quartierperlen, welche im ABAPplaus 2017 beschrieben sind.
Beim Besuch des Warmbächliquartiers haben wir die vielseitigen Zwischennutzungen auf der heutigen Brachlandfläche kennengelernt und den Planungsprozess mit einer involvierten Genossenschaft diskutiert.
Ein ABAPéro widmete sich dem Ersatz des Frauenspitals. Die involvierte ABAP-Frau Fränzi Patzen hat uns das Provisorium des Frauenspitals vorgestellt.
Der 24. Oktober 2018 war für unsere Weiterbildung reserviert. Wir haben uns mit BIM (Building Information Modelling) auseinandergesetzt und neue Anwendungen kennengelernt.

Jahresprogramm PDF

Fünf ABAPéros haben 2018 stattgefunden und wurden jeweils von 20-30 Frauen besucht.

28. März 2018
Alte Feuerwehr Viktoria
Führung: Manfred Leibundgut und Olivia Kaufmann
Flyer PDF / Bericht…    

25. April 2018
Ersatzneubau Frauenklinik
Führung: ABAP-Mitglied Franz Patzen
Flyer PDF / Bericht…

23. Mai 2018
«Quartierperlen» als Beitrag zur Quartier Identität und Bewegung im Alltag
Führung: Marius Christen, Verein LebensRaumGestaltung und ABAP-Mitglied Jenny Leuba
Flyer PDF / Bericht…

22. August 2018
Grünräume, Genossenschaften und Genuss
Warmbächli Brache und Friedbühlanlage
Führungen: Joel Engler, Projektleiter Grünraumgestaltung Stadt Bern
Simone Zimmermann, Vorstandsmitglied Genossenschaft Warmbächli und Architektin
Flyer PDF / Bericht…

24. Oktober 2018
Informationen zu «Building Information Modelling» BIM
Referentinnen: Christine Loward, frau+sia, dipl. Architektin ETH / SIA und Chantal Buchser, ABAP-Mitglied, dipl. Architektin ETH / CAS ETH ARC in Digitalisierung
gemeinsame Veranstaltung von frau+sia und ABAP
Flyer PDFArtikel TEC21 / Bericht…

Mitgliederversammlung
21. November 2018, 18:00, Güterstrasse 8, 3008 Bern
19:30 Input-Vortrag «Unordnung aushalten»
Referentin: Inge Beckel
Details…

ABAPéro 2017

25 Jahre ABAP > Webseite

25 Jahre ABAP – Vielfalt der Berufsbilder
Architektin, Biologin, Farbgestalterin, Geografin, Grafikerin, Historikerin, Ingenieurin, Innenarchitektin, Journalistin, Landschaftsarchitektin, Planerin und Raumplanerin; Vertreterin und Beraterin von Bauträgerschaften, Politikerin, Brandschutzexpertin und Denkmalpflegerin; Selbständige, Arbeitgeberin und Arbeitnehmerin; pensioniert, in Ausbildung oder Vollzeitmutter. Die Berufe und Tätigkeitsfelder unserer Mitgliedsfrauen sind sehr vielseitig.
Wir nehmen unser 25-jähriges Vereinsjubiläum zum Anlass, den Verein und das Wissen unserer Mitglieder zu thematisieren.
Anlässlich der über das Jahr verteilt stattfindenden ABAPéros berichten Mitgliedsfrauen über ihr Schaffen und Wirken und sie stellen ihre Arbeiten vor.
25 Jahre nach der Gründungsversammlung von ABAP treffen wir uns im Lichtspiel zu einem geselligen Fest.
Die Ausstellung «Frauen planen und bauen» im Kornhausforum Bern arbeitet die ABAP-Geschichte auf: Die Früchte eines Vierteljahrhunderts engagierter Vereinsarbeit können damit der Öffentlichkeit präsentiert werden. Viele unserer Anliegen sind seit 1992 eingelöst worden – andere hoffen weiterhin auf Erfolg. Diverse Podiumsdiskussionen ergänzen die Ausstellung.

Die Aktivitäten seit der Gründung 1992 sind auf APBAPress nachzulesen.